ANDI IM KINO

X-Men von Brian Singer ab 31.8. im Kino * * * 1/2

X-Men ist ein Comic und wird - zumindest in den USA - kultisch verehrt. Die Verfilmung war einer der Sommerhits in den Staaten und geriet zu einer soliden Sache. Regisseur Brian Singer eigentlich ein Garant für intelligente Krimikost (die üblichen Verdächtigen) inszeniert das Spezialeffekt-Spektakel, um Mutanten die um die Weltherrschaft kämpfen, äußert spannend und unterhaltsam.
Mit Patrick Stewart und Ian McKellen sind sogar zwei echte Shakespearemimen mit an Bord, die in der Lage sind, die Computereffekte phasenweise in den Hintergrund zu drängen. Alles in allem eine gute Melange. Freunde fantasiereicher Aktionsfilme kommen sicher auf ihre Kosten.

Frequency von Gregory Hoblit seit August im Kino * * * *
Ein Polizist nimmt per Funk Kontakt mit seinem verstorbenen Vater auf und schafft es, dessen tödlichen Unfall vor 30 Jahren zu verhindern. Der Vater überlebt, die Zukunft wird anders und damit wütet ein Killer, der bisher verhindert war. Vater und Sohn jagen ihn und versuchen damit die Gegenwart wieder in Griff zu kriegen. Wer es schafft, sich auf diese wahnwitzige Zeit-Raum verschiebende "Was wäre wenn-Story" einzulassen, kriegt einen Superthriller geboten. Ein Geheimtip in Zeiten - wahnwitzig - wie diesen.

Nur noch 60 Sekunden von Dominic Sena
seit August im Kino * *

The Rock , Con Air, Armageddon, Staatsfeind Nr.1. Jedes Jahr schickt Produzent Jerry Bruckheimer einen neuen Actionkracher in die Kinos, um wieder mal alle Kassen zu sprengen. Trotz fehlender Logik und nicht vorhandener Handlungstiefe konnte man den Machwerken nicht einen gewissen Unterhaltungswert absprechen. Wie MC Donalds - Essen mit Spaß. Hinterher bleibt halt nichts. "Easy come, easy go".
Das neue Machwerk erfüllt leider nicht mal diese Kriterien. Nicolas Cage spielt einen pensionierten Autoknacker, welcher von einem Mafiosi gezwungen wird, innerhalb von 24 Stunden 50 Luxuskarren ranzuschaffen - sonst muß der Bruder dran glauben. Es folgen öde Vorbereitungen auf den Coup und die unvermeidlichen Verfolgungsjagden, die in einen Showdown mit vielen kaputten Polizeiwagen enden. Aber wer will das noch sehen im Jahre 20 nach Blues Brothers? Nur für verhinderte Formel 1 Fahrer und Gerhard Berger Fans.

Taxi, Taxi von Luc Besson seit August im Kino * * * 1/2
Autocrash zum Zweiten. Französische Taxler verfolgen die japanische Mafia. Luc Besson produzierte diesen charmanten Film. Gute Action, herrliche Darsteller, Humor und alles mit Esprit, wie ihn nur die Franzosen haben. Die Europäer können ja doch, wenn Sie wollen. Wundervolles, geistreiches Unterhaltungskino. 1:0 für Frankreich.

Meine Wertung
* * * * * Pflichtfilm
* * * * Sehr Gut
* * * Sehenswert
* * Unnötig
* Schlecht

 

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