Um Gottes Willen Heinrich Krcek schlägt uns eine Brücke
aus dem Familienalltag direkt in den Himmel
Damit alle eins seien
In seinem Buch "Die erwachende Erde"kommt Peter Russel auch auf die technischen Hilfsmittel der globalen Vernetzung zu sprechen. Er sieht in den Telefon- und Computersystemen ein deutliches Zeichen dafür, dass wir Menschen immer stärker zu einem Ganzen, zur Einheit zusammenrücken und mit der Erde und allem, was auf ihr lebt, zu einem lebendigen Organismus werden.
Im geistigen Bereich waren es immer wieder die Religionen und hier insbesondere das Christentum (oder besser gesagt Jesus), denen die Einheit der Menschen untereinander und mit Gott, als ihrem Urheber und Vater ein wichtiges Anliegen war und ist.
Dass jeder Mensch von seinem Zimmer oder von dem Ort, wo er sich garade befindet, zu jedem beliebigen Menschen an jedem beliebigen Ort hier und jetzt einen Kontakt herstellen kann - der Gedanke alleine ist schon faszinierend. Wie wir allerdings diese Kommunikationsmöglichkeiten nützen, was wir im zwischenmenschlichen Bereich aus ihnen machen, das ist keine Frage der Technik und der Intelligenz, das ist eine Sache des Herzens.
Jeder Gedanke in meinem Herzen ist bereits ein Impuls, den ich aussende und der irgendwann und irgendwo seine Wirkung hat.
Im Innersten seines Herzens möchte jeder Mensch zunächst seinen Platz im Gefüge des Ganzen finden, dazugehören und dann aus dieser Position heraus seinen Teil zum Gelingen des Ganzen, zur Einheit beitragen.
Das beginnt in der Familie: Ob alt oder jung, gesund oder krank, anständig oder unanständig - jeder hat das Recht zur Familie, zu seiner Familie zu gehören. Zunächst ist die Bindung zu unserer Herkunftsfamilie sehr eng. Dort bekommen wir alles, was wir benötigen, um uns zu entwickeln. Dort werden wir immer unsere Wurzeln haben, doch wir bleiben nicht dort stehen. Wir wachsen über diese familiären Grenzen hinaus und verbinden uns mit anderen Menschen und Menschengruppen. Dadurch wächst das Netz der Beziehungen.
Individuell ist es unmöglich alle Beziehungen, die je geknüpft wurden, zu pflegen.
Eines scheint mir für die globale Einheit und unser persönliches Wohlbefinden wichtig zu sein:
Dass wir so voneinander Abschied nehmen, dass wir voll Freude sind, wenn wir einander wieder begegnen.